Nicolaus Fest mit dem Springerverlag nicht auf einer Linie?

Während die Verlage gerade für ein verschärftes Urheberrecht im Netz kämpfen, die Axel-Springer-AG an forderster Front mit dabei, will Nicolaus Fest hingegen schon das bestehende Urheberrecht ignorieren. Auf einem Podium der Tagung des "Netzwerks Recherche" sagte er zu dem Thema: Und wenn man die Veröffentlichung von Fotos jugendlicher Täter oder Opfer von der Zustimmung der Eltern abhängig machen wolle, "dann kann man den Journalismus gleich vergessen." Quelle (im betreffenden Fall geht es um Privatfotos)

Oder übersetzt: Urheberrechte sind nur wichtig wenn es unsere eigenen sind. Wenn man ihm gutwillig unterstellt, dass auch Nicolaus Fest der Meinung wäre gleiches Recht sollte für alle gelten, kann man es aber auch lesen als: "Wenn man den Urheber fragt, muss man sich nicht wundern, wenn der Nein! sagt. Da ist es besser und moralisch richtig einfach stillschweigend abzukupfern." Aber keine Sorge liebe Bild, eure Beiträge will man doch noch nicht mal geschenkt ...